Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime
Es gab verschiedene Gruppen von Jugendlichen, die sich nicht an das NS-Regime anpassen wollten. Sie wollten ein Stück Freiheit genießen. Wichtig waren ihnen dabei ihre „Kluft“ und bestimmte Lieder, wodurch sie sich deutlich von den Angehörigen der Hitler-Jugend und des Bunds Deutscher Mädel unterschieden. Diese Jugendgruppen trugen unterschiedliche Namen: die „Meuten“ in Leipzig, die „Blasen“ in München, die „Schlurfs“ in Wien oder die „Swing-Jugend“ in Hamburg. In den rheinisch-westfälischen Städten nannten sie sich zunächst „Navajos“ (Köln), „Fahrtenstenze“ (Essen) oder „Tampicos“ (Wuppertal), bis sich nach Beginn des Zweiten Weltkriegs für diese Erscheinungsform jugendlichen Protests zunehmend der Begriff „Edelweißpiraten“ durchsetzte.