Methode: Wir arbeiten im Gruppenpuzzle
Ein Gruppenpuzzle ist eine besondere Form der Gruppenarbeit, bei der durch geschickte Arbeitsteilung umfangreiche Aufgabenstellungen gelöst werden können. Dabei wird nicht nur neues Wissen erworben, sondern das Wissen durch die Lerngruppen so aufbereitet, dass es anderen Gruppen zur Verfügung gestellt werden kann. Somit sind am Ende alle Beteiligten am Gruppenpuzzle gleichermaßen gut über das Rahmenthema informiert. Die Stammgruppe wird „in Puzzleteile zerlegt“, dann zu einem neuen „Bild“, den Expertengruppen, zusammengesetzt und schließlich im letzten Schritt wieder zur Stammgruppe zusammengeführt.
1. Vorbereitung
- Bildet gleich große Stammgruppen (z.B. drei Personen pro Gruppe: A, B und C) und sprecht den Arbeitsablauf ab.
2. Arbeit in Stammgruppen
- Alle Mitglieder einer Stammgruppe beschäftigen sich mit dem gleichen Thema. Arbeitet die Kernaussagen der Materialien und somit ein Rahmenthema heraus.
- Entwickelt dazu eine interessante Fragestellung (zum Beispiel: „Wie leben die Menschen in unterschiedlichen Räumen der Erde mit den Naturgefahren?“). Es kann auch vorkommen, dass euch eine Fragestellung vorgegeben wird.
- Benennt Aspekte, die von Experten genauer untersucht werden sollten, und legt fest, wer in den jeweiligen Expertengruppen weiterarbeitet.
3. Arbeit in Expertengruppen
- Untersucht als Experten einer Gruppe (zum Beispiel AAAA, BBBB oder CCCC) die Materialien des Expertenthemas unter der jeweiligen Fragestellung (zum Beispiel AAAA: „Weshalb bleibt das Leben in einem von Tsunamis bedrohten Gebiet eine Herausforderung?“).
- Formuliert die Ergebnisse mit dem Ziel, sie in der Stammgruppe zu präsentieren.
4. Arbeit in den Stammgruppen
- Präsentiert eure Ergebnisse in der Stammgruppe.
- Vergleicht und diskutiert die Ergebnisse vor dem Hintergrund der Fragestellung.
- Gestaltet eine Zusammenfassung eurer Erkenntnisse für die Präsentation in der Klasse.
