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Klausurtraining – Lösungen
Schulbuch Seite 123

Lösungen der Aufgaben


(123.1a) Das Ausmaß der Entwaldung anhand M1 zu beschreiben und Hintergründe darzustellen, erfordert die schlüssige Auswertung des Diagramms (AFB I) und die Verdeutlichung der Hintergründe im Zusammenhang (AFB II).

Die globale Entwaldung hat von 13,4 Mio. ha im Jahr 2001 um 14,9 Mio. ha auf 28,3 Mio. ha im Jahr 2023 zugenommen. Davon wurden durch Waldbrände im Jahr 2001 etwa 2,5 Mio. ha Waldfläche zerstört, im Jahr 2023 ca. 14 Mio. ha. Der jährliche Verlust der globalen Waldbedeckung unterlag Schwankungen, im Durchschnitt stieg der Verlust jedoch deutlich an.
Die Jahre 2016 und 2017 zeigen mit etwa 29 bzw. 28 Mio. ha maximale Waldverluste. Davon sind ca. 20 – 25 Mio. ha nicht auf Waldbrände, sondern auf andere Ursachen, z. B. Rodungen, zurückzuführen. Im Jahr 2023 gab es mit ca. 14 Mio. ha die maximalen Waldverluste durch Waldbrände. Diese Brände sind u. a. auf illegale Brandrodung, aber auch auf natürlich entstandene Waldbrände durch Trockenheit und Dürren als Folgen des Klimawandels zurückzuführen.

(123.2a) Um die Entwicklung der finnischen Holzexporte zu beschreiben, muss das Diagramm M2 zu den Anteilen der Holzprodukte und dem Anteil der finnischen Forstindustrie am gesamten Warenexport schlüssig wiedergegeben werden (AFB I).

Liniendiagramm: 
Die Exporte der finnischen Forstindustrie als Anteil am gesamten Warenexport des Landes zeigen zwischen 2014 und 2024 wiederholt Schwankungen, die sich zwischen 22 und 16 % bewegen. Im Jahr 2014 lag der Wert bei etwa 20 %, stieg bis 2016 auf das Maximum des gesamten Zeitraums mit etwa 22 % an, fiel bis 2017 wieder auf knapp 19 % und betrug im Jahr 2018 wieder gut 20 %. Im Jahr 2021 wurde ein Anteil der Exporte der finnischen Forstindustrie am gesamten Warenexport von ca. 18 % erreicht. Bis 2023 fiel der Anteil auf 16 % ab und stieg 2024 wieder leicht auf 17 % an. Insgesamt lässt sich für den vorgegebenen Zeitraum ein Rückgang des Anteils der Exporte der finnischen Forstindustrie feststellen. 

Säulendiagramm: 
Der Wert aller Holzprodukte stieg von 2014 bis 2018 von ca. elf auf ca. dreizehn Milliarden Euro an. Er fiel bis zum Jahr 2020 auf etwas mehr als zehn Milliarden Euro zurück, steigerte sich bis 2022 aber wieder auf seinen Maximalwert von nahezu fünfzehn Milliarden Euro. Bis 2024 fiel der Wert auf ca. zwölf Milliarden Euro.
Der Anteil des Papierexports nahm im gesamten Zeitraum von 2014 bis 2024 von etwa viereinhalb auf knapp drei Milliarden Euro ab. Der Anteil an Karton steigerte sich von etwa zwei Milliarden Euro im Jahr 2014 auf fast vier Milliarden Euro im Jahr 2024. Ebenso steigerten sich die Zellstoff- und Schnittholzproduktion im gleichen Zeitraum von einer knappen Milliarde Euro auf nahezu das Doppelte. Die Produktion anderer Holzprodukte wie Möbel oder Furniere ist nach einer leichten Zunahme in den Jahren 2022 und 2023 im Jahr 2024 wieder auf knapp eine Milliarde Euro gesunken und liegt damit unter dem Wert von 2014 mit etwas mehr als einer Milliarde Euro. Insgesamt nahm der Wert mancher Holzprodukte im vorgegebenen Zeitraum zu, der von anderen Holzprodukten ab.

(123.2b) Um zu prüfen, inwiefern die „Nationale Forststrategie“ Finnlands eine nachhaltige Entwicklung aufgreift, muss der Text M3 hinsichtlich der Nachhaltigkeitskriterien untersucht und ein Fazit als begründetes Ergebnis formuliert werden (AFB III).  

  • ökologische Aspekte: Es werden Projekte zur klimaverträglichen Forstwirtschaft, zur Sicherung der Artenvielfalt und zum Wasserschutz umgesetzt.
  • ökonomische Aspekte: Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit soll durch neue Produkte aus Holz sowie durch die Diversifizierung von Unternehmen und Forstbewirtschaftungsmethoden erzielt werden.
  • politische Aspekte: Projekte im Rahmen der internationalen Forstpolitik sollen die nachhaltige Entwicklung von Finnlands Forststrategie unterstützen. 
  • soziale Aspekte: Die Waldbesitzer und zahlreiche Interessenvertreter aus der Politik, der Forstindustrie, der Forschung, von Umweltorganisationen und Verbänden sind als Forstrat in die „Nationale Forststrategie“ eingebunden. Dadurch soll diese sozial gerecht ablaufen.

 

Fazit: Insgesamt kann zugestimmt werden, dass die „Nationale Forststrategie“ Finnlands eine nachhaltige Entwicklung anstrebt. Die finnische Holzwirtschaft ist ein bedeutender Sektor der finnischen Wirtschaft und steht vor großen Herausforderungen. Aufgrund der intensiven Forstwirtschaft mit großen Monokulturen gab es bereits einen Verlust der Artenvielfalt um 30 % und die Zerstörung von Lebensräumen durch den Rückgang der natürlichen Wälder. Zudem werden die Auswirkungen des Klimawandels zunehmend spürbar. Die „Nationale Forststrategie“ bildet die ökologischen Grundlagen, dass die Forstwirtschaft in Finnland wirtschaftlich erfolgreich bleibt und die Wälder als Lebensgrundlage für zukünftige Generationen erhalten bleiben.

(123.3a) Die Licht- und Temperaturverteilung und deren Bedeutung im Laub- und Mischwald zu erläutern, verlangt die Grafik M4 zu beschreiben und die Bedeutung zu erklären (AFB II). 

Die von der Sonne zugeführte kurzwellige Strahlung wird von Pflanzenbeständen wie einem Laub- und Mischwald reflektiert und absorbiert. An der Oberfläche des Kronendachs werden 10 % der kurzwelligen Strahlung reflektiert. Der größte Verlust an kurzwelliger Strahlungsenergie mit 79 % erfolgt im Bereich der oberen Kronenschicht, wo die kurzwellige Strahlung in langwellige Wärmestrahlung umgewandelt wird. Das wirkt sich auf die Temperaturzunahme der Umgebung aus. Beim Durchdringen der mittleren Kronenschicht beträgt der Energieverlust weitere 7 %, in der Strauchschicht nur noch 2 %. Die Temperatur nimmt ab hier also ab. Die Krautschicht des Waldbodens und damit die Erdoberfläche erreichen nur noch 2% der ursprünglichen Sonnenenergie, was zur weiteren Temperaturabnahme führt. 
Außerdem ist die Lichtversorgung einer Pflanze im Hinblick auf deren Fotosynthese bedeutsam. Das Leben grüner Pflanzen hängt nämlich davon ab, dass sie aus Kohlenstoffdioxid und Wasser mithilfe der Sonnenenergie und des grünen Blattfarbstoffs (Chlorophyll) Stoffe wie Kohlenhydrate bilden können. Dabei entsteht auch Sauerstoff, das an die Atmosphäre abgegeben wird. 
Insgesamt müssen sich die Pflanzen an die unterschiedlichen Beleuchtungsverhältnisse und Temperaturen in den Stockwerken eines Laub- und Mischwaldes anpassen.

(123.3b) Um zu begründen, warum Fichten bereits nach 80 – 120 Jahren geerntet werden, obwohl sie mehrere hundert Jahre alt werden können, muss die Grafik M5 schlüssig im Zusammenhang ausgewertet werden (AFB II).

In der Aufbauphase steigt die Bruttoprimärproduktion stark an. Der Wald wächst in dieser Phase schnell. Die höchste Netto- und Bruttoprimärproduktion bei der Entwicklung einer Baummonokultur wird beim Übergang von der Aufbau- zur Reifephase erreicht. Dann ist der Bestandszuwachs am größten. 
In der Reifephase nimmt die Atmung zu und die Nettoprimärproduktion wieder ab. Der Grund ist, dass das Verhältnis von produktiven Blättern zu unproduktiven Ästen, dem Stamm und den Wurzeln immer ungünstiger wird. Gleichzeitig nimmt die Biomassenzunahme ab, der Anteil an Abfall und Tierfraß steigt. Das führt zu einem weiteren Rückgang der Bruttoprimärproduktion. Der Bestand wächst nicht mehr so schnell. In der Altersphase übersteigt der Anteil von Abfall und Tierfraß die Biomassenzunahme. Die Bruttoprimärproduktion verändert sich nicht mehr.
Fichten werden im Bereich des Maximums der Bruttoprimärproduktion in der Übergangsphase zwischen der Aufbau- und Reifephase geerntet, da in dieser Phase der Bestandszuwachs am größten Ist. Die Bäume länger stehen zu lassen lohnt sich wirtschaftlich nicht, die Biomasse ab einem gewissen Zeitpunkt wenig bis gar nicht zunimmt.  


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