Vereinigte Staaten von Amerika (USA) - Bevölkerungsverteilung
Überblick
Mit einer durchschnittlichen Bevölkerungsdichte von 37 Einwohnern pro Quadratkilometer (Stand 2025) sind die Vereinigten Staaten deutlich dünner besiedelt als viele Staaten Europas (zum Vergleich: Deutschland 242 Einw./km2; Polen 126 Einw./km2; Frankreich 122 Einw./km2; Spanien 97 Einw./km2) bzw. China (151 Einw./km2) oder Indien (488 Einw./km2). Innerhalb der USA existieren beträchtliche Gegensätze. Die am dichtesten besiedelten Regionen liegen im Osten und an der Pazifikküste. Dazwischen befinden sich ausgedehnte Gebiete im Bereich der Great Plains, der Rocky Mountains und der intramontanen Becken zwischen den Rocky Mountains und der Küstenkette, die nur sehr dünn besiedelt sind. Ausnahmen bilden dort lediglich einige große Städte wie Denver und Salt Lake City. Entsprechend verteilt sind auch die Agglomerationen. Sie konzentrieren sich im Nordosten des Landes. Im Jahr 2025 lebten 83 Prozent der Amerikaner in Städten (285 Millionen), davon 36 Prozent allein in den zwölf größten Combined Metropolitan Statistical Areas (der Bevölkerungszahl nach: New York, Los Angeles, Washington/Baltimore, Chicago, San Francisco Bay Area, Dallas/Fort Worth, Boston, Houston, Philadelphia, Atlanta, Miami, Detroit). Innerhalb der Combined Statistical Metropolitan Areas lebt der größte Teil der Bevölkerung im suburbanen Raum. Insbesondere im Nordosten sind die Städte zu geschlossenen Siedlungsbändern zusammengewachsen. In Kanada liegen die Bevölkerungsschwerpunkte im Süden an der Grenze zu den USA, entlang des St. Lorenz-Stroms, des Ontario-, Erie- und des Huronsees sowie inselhaft im Bereich der Great Plains und an der Westküste.