Deutschland - Flächennutzung durch Landwirtschaft - Grünland
Überblick
Die wichtigsten Getreidearten, die in Deutschland angebaut werden, sind Weizen (Anbaufläche rund 3,2 Millionen Hektar), Gerste (1,6 Mio. ha), Roggen (0,6 Mio. ha) und Körnermais (0,5 Mio. ha). Gebiete mit vergleichsweise niedrigen Anteilen beim Getreideanbau sind vor allem das Hinterland der deutschen Nordseeküste (mit Ausnahme einiger Teilbereiche, die sehr gute Marschböden aufweisen), das Alpenvorland und die höheren Lagen der Mittelgebirge, aber auch große Bereiche der Lüneburger Heide. In allen anderen Agrarlandschaften ist Getreide das dominierende Anbauprodukt – der bundesdeutsche Durchschnittswert lag im Jahr 2025 bei 33 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche bzw. 50 Prozent der Ackerflächen. Während auf den mittleren bis armen Böden in den Heidegebieten Niedersachsens, Sachsen-Anhalts und Brandenburgs schwerpunktmäßig Roggen angebaut wird, dominiert Weizen an besseren Standorten wie den Lehm- bzw. Lössböden in der Köln-Aachener Bucht, in Südhannover-Braunschweig, der Magdeburger Börde, im Harzvorland und in der Leipziger Tieflandsbucht sowie in den Gäuregionen Bayerns und Baden-Württembergs.