Produktionskette im Kraftfahrzeugbau

Deutschland - Wirtschaft
978-3-14-100394-9 | Seite 42 | Abb. 2

Überblick

Am Beispiel des Kraftfahrzeugbaus wird deutlich, wie viele Industriezweige an der Herstellung von verkaufsfertigen Endprodukten, in diesem Fall Automobilen, üblicherweise beteiligt sind. Am Anfang der Produktion steht die Erzeugung der Grundstoffe wie Stahl, Buntmetall und Aluminium. Die Rohstoffe zur Erzeugung dieser Grundstoffe werden im Bergbau gewonnen (Eisenerz, Kupfer, Blei/Zink, Bauxit, Erdöl und Steinkohle). Kunststoffprodukte für Textilien und Plastikteile werden von der chemischen Industrie hergestellt. Erdöl, der Rohstoff für die Kunststoffe, wird in Erdölraffinerien gewonnen. In Zulieferer-Industrien werden die Grundstoffe zu Vorprodukten weiterverarbeitet. Vor dem Einbau in ein Kraftfahrzeug werden sie zu Getrieben, Motoren oder Steuerungselementen zusammengesetzt. Bei der Endmontage der Kraftfahrzeuge kommen also immer fertig zusammengebaute Einzelbausteine zum Einsatz. In je größeren Stückzahlen sie produziert werden, desto günstiger werden sie im Preis, weswegen Vorprodukte in mehreren Automobilreihen unterschiedlicher Hersteller zugleich eingesetzt werden.

Schlagworte