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Türchen 8

O Tannenbaum, wie nachhaltig sind deine Blätter?

 

Googelt man zur Nachhaltigkeit von Weihnachtsbäumen und unechten Weihnachtsbäumen oder schaut in wissenschaftliche Studien dazu, bekommt man schnell folgendes Ergebnis: natürliche Weihnachtsbäume haben eine deutlich bessere Ökobilanz als solche aus Plastik und sind ergo die „nachhaltigeren“ Weihnachtsbäume. Insbesondere der fossile Rohstoffverbrauch und die Weichmacher im Plastikbaum tragen zu seiner „Unnachhaltigkeit“ bei. Aber ist ein solches Urteil nicht zu oberflächlich, zu schwarz-weiß und zu wenig geographisch?

 

Weihnachtsbäume nach Weihnachten am Straßenrand (© Marvin Schlamelcher)
Weihnachtsbäume nach Weihnachten am Straßenrand
(© Marvin Schlamelcher)

 

Ein kurzer Essay

Die geographische Perspektive: Dank der sogenannten Basiskonzepte in der Geographie haben wir Werkzeuge, mit deren Hilfe wir die Welt um uns herum betrachten und analysieren können. Ein Basiskonzept davon nennt sich Zeithorizonte und besteht aus den zeitlichen Dimensionen kurz-, mittel- und langfristig. Ein anderes Basiskonzept ist das Nachhaltigkeitsdreieck bzw. -viereck, bestehend aus den Dimensionen Ökologie, Ökonomie, Soziales (und Politik). 
Nutzt man diese zwei Konzepte zur Beurteilung der Nachhaltigkeit von natürlichen und künstlichen Weihnachtsbäumen, kann man ein „gräulicheres“ Bild erhalten als das zu Beginn. Wahr ist, dass der Plastikbaum aus kurzfristiger Perspektive der weniger nachhaltige Weihnachtsbaum ist. Aber was bedeutet „nachhaltig“? Geht es um Kurzfristigkeit bzw. um kurzfristig weniger Umweltbelastung? 
Aus langfristiger Perspektive jedenfalls verändert sich das Urteil zur Nachhaltigkeit von echten und künstlichen Weihnachtsbäumen. Verschiedene Studien zeigen, dass ein Plastikbaum nachhaltiger als ein echter Baum sein kann, wenn er (hier schwanken die Zahlen) mindestens zwölf Jahre genutzt wird (siehe dazu auch Abb. 1). Und wird er länger noch genutzt, dann wird nicht nur der ökologische Fußabdruck kompensiert, der durch seine Herstellung entsteht. Auch weitere Fahrtwege können vermieden werden, die bereits bei wenigen Kilometern entscheidend zur CO₂-Bilanz beitragen.
Dieses Bild ist zwar nun gräulicher, aber noch nicht weiß. Denn es gibt nicht nur die eine Art natürlicher Baum und die eine Art Plastikbaum. Man kann natürliche Weihnachtsbäume grob unterscheiden nach Plantagen-Bäumen, regulären Wald-Bäumen und solchen aus Bio-Anbau, während künstliche Tannen zum Beispiel aus Polyvinylchlorid und Stahlgerippe oder aus Polyethylen bestehen. Aufgrund der unterschiedlichen Herstellungsarten, des Einsatzes von chemischen Mitteln (viele konventionell angebaute Weihnachtsbäume sind beispielsweise auch beim Kauf noch mit Herbiziden und Insektiziden belastet!) und der vielfältigen Entsorgungsmöglichkeiten muss immer im Einzelfall geprüft werden, was nun tatsächlich besser für die Umwelt und das Klima bzw. was nachhaltiger ist. 
Dass man Nachhaltigkeit aber nicht nur kurzfristig denken und ausschließlich mit der Ökobilanz gleichsetzen sollte, wird auch deutlich, wenn man sich andere Beispiele aus dem Alltag anschaut: Das kann der Jutebeutel sein, der erst nach mindestens 100-maliger Benutzung nachhaltiger ist als die Plastiktüte, oder auch das Elektroauto, das bei der Herstellung einen höheren Energie- und Ressourcenaufwand verursacht und erst nach mehreren zehntausend Kilometern eine bessere Klimabilanz als ein Verbrenner-Auto aufweist. 
Nachhaltigkeit sollte also verstanden werden als ein Handeln, das langfristig ökologisch (,sozialverträglich und ökonomisch) ist.


 

Klimabilanzen im Vergleich

 

Abb. 1: Klimabilanzen im Vergleich (nach Carbon Trust und https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/weihnachtsbaum--plastik-oder-ec…)

 

Die erfahrungsseelenkundlich inspirierte Perspektive des Autors: Wir leben in einer Zeit des Konsums und in einer Wegwerfgesellschaft. Noch nie in der Geschichte der Menschheit wurde in derart großem Ausmaß konsumiert. Immer und immer wieder werden Verbraucher/-innen heute zum Konsum verleitet, auch zum Wegwerfen, weil es einfach ist. Die Wegwerfmentalität ist leider auch bei den Weihnachtsbäumen zu beobachten. In meiner ehemaligen Wohnumgebung hatten viele Nachbar/-innen echte Weihnachtsbäume. Einige davon hatten den Baum kurz vor Weihnachten gekauft und ihn nur für ein paar Tage in der Wohnung stehen, bevor er dann wieder entsorgt wurde. Das anzusehen, tat in der Seele weh. Warum kauft man einen echten Baum (höchstwahrscheinlich noch von einer konventionellen Plantage) und stellt ihn dann für einen sehr kurzen Zeitraum auf? Oder noch drastischer gefragt: Warum fällt man einen Baum für lediglich zwei Wochen Weihnachtsdekoration? Liegt es an den Pestiziden, die der Baum noch ausdünstet? Ist es die Tradition, die das so vorgibt? Wird das Set an „idealen“ weihnachtlichen Verhaltensmustern immer und immer wieder tradiert und praktiziert? Warum wird es nicht hinterfragt? In einer sich säkularisierenden Gesellschaft wird dann doch wieder an bestimmten, dem Glauben zugeschriebenen Praktiken festgehalten? Ist das Aufklärung, wie Immanuel Kant sie beschreibt?

 

Wann wird aufgebäumt?

Abb. 2: Wann wird der Weihnachtsbaum aufgestellt? (https://www.mdr.de/wissen/umwelt-klima/weihnachtsbaum-plastik-natuerlic…)

 

Wie kann die Zukunft aussehen? Eine Vision: In Hannover wird auf dem Weihnachtsmarkt jedes Jahr ein Winterwald aus echten Weihnachtsbäumen angelegt. Sich dort aufzuhalten, ist atmosphärisch. Viele Besucher/-innen wollen im Winterwald einen Glühwein oder einen Kakao trinken. Auch wenn die Weihnachtsbäume in diesem temporären „Wald“ bereits gefällt sind, hat die dahintersteckende Idee Potenzial. 
Wie wäre es, wenn in der Zukunft weniger Weihnachtsbäume gefällt werden und man stattdessen auf FSC-zertifizierten Plantagen die Bäume festlich dekoriert? Die Bäume könnten dort dann länger stehen bleiben. Besucher/-innen könnten – in Anlehnung an das sogenannte Christbaumloben – durch Winterwunderwelten wandeln, die Bäume bestaunen und als Gesellschaft den schönsten Weihnachtsbaum küren. Auf diese Weise kann der Tannenbaum auch zur Sommerzeit wieder grünen.

Zum Weiterlesen:
ESU-services Ltd. (o. J.): Ökobilanz von Weihnachtsbäumen. Online verfügbar unter:
https://esu-services.ch/de/software/weihnachtsbaum/


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