Türchen 22
Der digitale Fußabdruck

Digitale Geräte wie Smartphones, Tablets und Laptops verursachen bei ihrer Herstellung CO₂-Emissionen, zum Beispiel durch den Abbau seltener Rohstoffe, durch Produktionsprozesse und weltweiten Transport. Doch auch ihre Nutzung hat Folgen für Umwelt und Klima: Beim Surfen, Streamen oder Chatten verbrauchen wir Strom – nicht nur auf unseren Geräten, sondern auch in Rechenzentren und Netzwerken. Jede Google-Suche, jede WhatsApp-Nachricht und jedes TikTok-Video beansprucht Server, die rund um die Uhr laufen und gekühlt werden müssen. Besonders energieintensiv sind Streamingdienste, Cloud-Speicher und Videokonferenzen. In Deutschland verursacht der digitale Konsum pro Person jährlich bis zu 0,9 Tonnen CO₂. Dabei spricht man von einem sogenannten digitalen CO2-Fußdruck. Wer seinen Fußabdruck verringern möchte, kann z. B. Videos in niedriger Auflösung streamen, alte Mails löschen oder Geräte länger nutzen.
💡 Challenge: Im Folgenden haben wir dir einige Tipps zusammengestellt, die dabei helfen dein digitales Öko-Profil zu verbessern. Suche dir eine Aufgabe aus der Liste aus und setze diese heute um.
Tipp 1: Suchmaschine wechseln – Nutze z. B. Ecosia, die mit deinen Suchanfragen Bäume pflanzt.
Tipp 2: Apps löschen – Deinstalliere 3 Apps, die du nie nutzt. Das spart Speicherplatz und Strom.
Tipp 3: Cloud ausmisten – Lösche alte Dateien aus Google Drive, iCloud oder Dropbox.
Tipp 4: Mobile Daten ausschalten – Versuche die mobilen Daten einen Tag lang ausgeschaltet zu lassen. Chatte und surfe nur mit WLAN-Verbindung.
Tipp 5: Digital Detox – Verbringe 2 Stunden ohne aufs Smartphone zu schauen. Kein Scrollen, kein Streamen, kein Chatten.