Starthilfen, Seite 24/25 | Diercke Praxis SII Einführungsphase
Aufgabe 5
Ein Wirkungsschema macht Ursache-Wirkungs-Beziehungen sichtbar.
Erstellen Sie eine Liste mit den Begriffen, die zur Beantwortung der Frage gebraucht werden.
Ordnen Sie die Begriffe so an, dass klar wird, welche Rolle sie für die Veränderungen vom Ausgangspunkt „Abholzung“ bis zur „Ertragseinbuße“ spielen. Verbinden sie sie mit Pfeilen.
Verwenden Sie in Ihrem Wirkungsschema unterschiedliche Pfeiltypen, um die Art der Beziehung sichtbar zu machen. Hier drei Beispiele mit Inhalten aus Ihrem Material – die Argumentation dahinter erarbeiten Sie selbst:
Ein Item aus Ihrem Wirkungsgefüge kann oft mit mehreren anderen verbunden werden – so wird die Komplexität der Ursache-Wirkungsbeziehungen sichtbar.
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Beziehungstyp |
Pfeilvorschlag |
Beispiel aus dem Material |
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„daraus folgt“ (einfache kausale Folge) |
→ dünn, schwarz |
Abholzung des Regenwaldes → Wegfall des schützenden Kronendachs |
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„verstärkt“ (ein Vorgang macht einen anderen intensiver) |
⇒ dick, z. B. rot/orange |
Starkregen in den Tropen ⇒ verstärkt die Auswaschung der Nährstoffe aus dem Boden |
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„verhindert / hemmt“ (ein Vorgang wird unterbrochen oder blockiert) |
⊣ mit Querstrich am Ende, z. B. blau |
Fehlende Mykorrhiza-Pilze nach der Rodung ⊣ verhindern die schnelle Wiederaufnahme der wenigen freigesetzten Nährstoffe |
Tipp: Legen Sie sich vor dem Zeichnen eine Legende an (z. B. drei Pfeilfarben/-formen für „führt zu“, „verstärkt“, „verhindert/hemmt“), damit Ihr Schema auch ohne Erklärtext verständlich ist. Prüfen Sie am Ende, ob sich aus Ihrem Schema tatsächlich nachvollziehen lässt, warum die Erträge nach der Rodung so schnell sinken.