Starthilfen, Seite 76–79 | Diercke Praxis SII Einführungsphase
Seite 76, M2
- M2 zeigt ein Profil der Permafrostzone in Alaska zwischen 60° und 70° nördlicher Breite.
- Klären Sie zuerst, was der zusammenhängende, der unzusammenhängende und der sporadische Permafrost bedeuten.
- Achten Sie darauf, wie sich die Mächtigkeit des Permafrosts von Norden nach Süden verändert.
- Beachten Sie den oberflächennahen Auftauboden, dessen Tiefe je nach Standort zwischen etwa 0,5 und 3 m liegt.
Seite 77, M5
- M5 dokumentiert den Rückzug des westgrönländischen Jakobshavn-Gletschers auf einem Satellitenbild.
- Klären Sie zuerst, wofür die eingezeichneten Linien mit den Jahreszahlen stehen.
- Beschreiben Sie dann, in welche Richtung und wie weit sich der Gletscher seit 1851 zurückgezogen hat.
- Nutzen Sie den Maßstab, um die Größenordnung des Rückzugs abzuschätzen.
Seite 77, M7
- M7 zeigt den Eisverlust der Inlandgletscher für ausgewählte Regionen im Vergleich zu 1992.
- Lesen Sie zuerst die Achsen ab, also den Zeitraum und die Veränderung der Eismasse in Metern Wasseräquivalent.
- Vergleichen Sie dann die Kurven verschiedener Regionen wie der Alpen und der Pyrenäen, der südlichen Anden oder Westkanadas und der USA miteinander.
- Achten Sie darauf, dass alle Kurven fallen, der Rückgang aber unterschiedlich stark ausfällt.
Seite 78, M3
- M3 zeigt die zentralen Ursachen für die Veränderung des Meeresspiegels und ihren jeweiligen Anteil.
- Verschaffen Sie sich zuerst einen Überblick über die genannten Prozesse und ihre prozentualen Beiträge.
- Der größte Anteil entfällt auf die Ausdehnung des Meerwassers, weitere Anteile auf das Schmelzwasser von Gletschern und Eisschilden.
- Achten Sie auf die kleineren Beiträge wie die veränderte Wasserspeicherung an Land und die vertikale Landbewegung.
Seite 78, M5
- M5 stellt die Entwicklung des mittleren globalen Meeresspiegels seit etwa 1850 dar.
- Lesen Sie zuerst die Achsen ab, also den Zeitraum und den Meeresspiegel in Metern.
- Beschreiben Sie dann den Verlauf der Kurve und achten Sie darauf, ob der Anstieg gleichmäßig verläuft oder sich beschleunigt.
- Beachten Sie, dass mehrere Berechnungen und die Konsenswerte gemeinsam dargestellt sind.
Seite 79, M8
- M8 zeigt, wie sich die Wahrscheinlichkeit von Extremereignissen vom vorindustriellen zum aktuellen Klima verschiebt.
- Vergleichen Sie zuerst die beiden Verteilungen für das vorindustrielle und das aktuelle Klima.
- Achten Sie auf die markierten Punkte, die zeigen, dass gleiche Ereignisse heute wahrscheinlicher und zugleich intensiver ausfallen können. Übertragen Sie diese Aussage auf konkrete Ereignisse wie Hitzewellen.
Seite 79, M10
- M10 zeigt die Abweichung der Anzahl heißer Tage vom vieljährigen Mittel 1961 bis 1990 in Deutschland.
- Klären Sie zuerst, was die Nulllinie und der vieljährige Mittelwert von 4,2 Tagen bedeuten.
- Beschreiben Sie dann, wie sich die Zahl der heißen Tage über die Jahre entwickelt, von überwiegend negativen zu überwiegend positiven Abweichungen.
- Achten Sie auf die eingezeichnete Trendlinie, die den Anstieg um 8,6 Tage im Zeitraum 1951 bis 2022 zusammenfasst.