Maßnahmen zum Lawinenschutz
Bannwald
Bannwälder bilden oft die Voraussetzung dafür, dass ein Hochgebirgsraum bewohnbar bleibt. Allein in Bayern sind daher von den etwa 260 000 Hektar Wald ca. 60 Prozent geschützt. Den effektivsten Schutz vor Lawinen bietet ein Bannwald dann, wenn die Bäume ungleichaltrig, gemischt und dicht gewachsen sind. So wird verhindert, dass sich zwischen den Bäumen eine gleichmäßige Schneedecke bilden kann.

Lavinenverbauung
Doch aufgrund der intensiven Nutzung im Alpenraum reichen Wälder als Schutz nicht mehr aus. Spezielle Baumaßnahmen – oft in Kombination mit dem Bannwald – sind nötig, um größere Schäden in Siedlungsgebieten zu vermeiden.

Lawinennotfallausrüstung
Eine Lawinennotfallausrüstung besteht aus einer zusammenklappbaren Schneesonde, sie dient dem „Durchtasten“ der Schneedecke nach Verschütteten.
Einer Schneeschaufel, sie ist klappbar, leicht, aber robust, um im Notfall zum Ausgraben von Verschütteten parat zu sein.
Sowie einem Lavinenverschüttetensuchgerät zur Suche von Verschütteten in einer Lawine. Es hat einen Sende- und einen Suchbetrieb. Standardmäßig soll es senden. Wenn es zu einem Unglück gekommen ist, können die nicht Verschütteten den Suchbetrieb aktivieren.
